Zeitungsartikel

Auf diesere Seite werden wir aktuelle Zeitungsartikel über unsere Schule veröffentlichen.

 

Ruppiner-Anzeiger 7.November 2011

 

Eltern und Lehrer auf Augenhöhe

 

Drei-Seen-Schule Lindow öffnete am Sonnabend ihre Türen



Viele Kinder strömten am Sonnabendvormittag zur Drei –Seen Schule in Lindow. Ihre Eltern nahmen sie gleich mit, denn es war Tag der offenen Tür. Viel Neues zu sehen gab es, denn das Gebäude hatte zuvor eine Komplettsanierung erfahren. Amtsdirektor Danilo Lieske  empfing die Gäste zunächst in die Aula. Schüler der sechsten Klasse boten zu Beginn ein musikalisches Programm.

„Und das ist alles nicht geklaut. Hat gekostet viele Scheine. Das ist alles neu gebaut. Wir haben euch das erlaubt“, hießen die Zeilen in dem letzten Lied der Kinder, gesungen nach der Melodie „Alles nur geklaut“ von den Prinzen. „Damit habt ihr alle ganz doll berührt“, schwärmte die Schulleiterin Marina Makowiak und bat über die letzte Strophe nochmals nachdenken zu dürfen. Lieske versicherte „es ist alles legal“. Es gibt keinen Ort wo so viele geschummelt wird“, scherzte er, zog dabei einen Zettel aus seiner Tasche und las in Zahlen die Investition in das 25 Jahre alte Schulgebäude vor: „845.000 Euro Gesamtkosten, 490.000 Euro Fördermittel und 355.000 Eigenanteil.“ Aber nicht alles wurde mit Geld geleistet, denn viele Eltern packten mit an. Lieske richtete seinen Dank an alle beteiligten Akteure, Pädagogen, Eltern sowie alle Förder der Schule.

Makowiak konnte es kaum beschreiben. „Bunt, freundlich, herzlich“, beschrieb sie das schmucke Gebäude. Stolz präsentierte sie mit Schülern und Pädagogen, alle Räume mit Ausstellungen, Experimenten und Informationen. Sie berichtete auch, dass einiges auf dem Weg ist und Eltern sowie Lehrer auf Augenhöhe arbeiten.

„Wir haben einen Schnittpunkt erreicht. Wir öffnen uns nach außen“, sagte Lieske. Und weiter: „Liebe Eltern schaut in dieses Schulhaus, nach innen und schaut nach Lindow. Die Menschen, die in Lindow leben sollen bei uns bleiben.“

 

MAZ, Ruppiner Tageblatt, 7.November.2011

 

Alles nicht geklaut

 

Die sanierte Lindower Schule empfing Besucher



Strahlende Gesichter gab es am Sonnabend in der Lindower Drei Seen Schule. Schüler und Lehrer zeigten den Besuchern am Tag der offenen Tür voller Stolz die farbenfrohe, frisch sanierte Räume.

Von dem Staub der vergangenen Monate war nichts mehr zu sehen, nur die Direktorin Marina Makowiak erinnerte in ihrer Festrede noch einmal an die Zeit auf der Baustelle .Sie bedankte sich bei allen Helfer  und auch beim Amt Lindow für die intensive gute Zusammenarbeit. „Die Bauarbeiten bei laufenden Schulbetrieb haben uns alle sehr belastet“, gestand die Direktorin ein „Aber es hat sich gelohnt, es ist wunderschön geworden.“

Begeistert und mit strahlende Augen erzählte sie den Gästen von dem tollen Augenblick, den Schüler und Lehrer erlebten, als sie nach den Ferien das frisch sanierte Schulhaus betraten – die Flure erstrahlten in frischem Grün, sonnigem Gelb und  Himmelblau.

In den Plattenbau, der 1984 errichtet wurde, sind in den vergangenen vier Jahren 845000 Euro geflossen.355000 Euro brachten die Stadt Lindow und die umliegenden Amtsgemeinden auf, der Rest wurde gefördert. Das bestätigten auch die Schüler, die am Sonnabend ein umgedichtetes Lied der „Prinzen“ zum Besten gaben: „Das ist alles nicht geklaut, das wissen wir von ganz alleine.“

„Eine Schulsanierung wird nie ganz fertig sein“, sagte Amtsdirektor Danilo Lieske und bezog sich damit vor allem auf den äußeren Anblick des Schulgebäudes, der immer noch von DDR-Charme geprägt sei. doch das ist für Lehrer und Schüler erst einmal zweitrangig. „Es gibt noch viele Ecken im Haus, die gestaltet werden wollen“, sagte Marina Makowiak. „Als nächstes wollen wir uns den Schulhof vornehmen. Er soll grüner werden und die alten Platten müssen weg.“

Auch für den Schulförderverein, der sich in den vergangenen Monaten um neue Spielgeräte und die Ausstattung der Küche bemüht hat, gibt es immer wieder neue Ziele. „Wir haben jetzt das Geld zusammen, um unser Schul- Maskottchen zu erneuern“, sagt Ines Jaster vom Förderverein. August, der schlaue Fischreiher, ein Holzkunstwerk an der Außenfassade, hat bereist Federn gelassen und ist kein schöner Anblick mehr. „Er soll jetzt aus beschichtetem Aluminium erneuert werden“, sagt die ehemalige Vereinsvorsitzende.

 

 

 

Ruppiner Anzeiger 14.06.2011

 

Herzschlag-Finale der Drittklässler

Neuruppin (sib) – Richtig ins Schwitzen kamen am Dienstag zwei Footballer der Ruppin White Tigers. Sie feuerten im tropisch warmen Sportcenter ihre Sprösslinge bei den Kreis-Kinder- und Jugendsportspielen im Schwimmen an. Im Anschluss stieg direkt ein Wettbewerb des MSV Neuruppin.

 
Wie ein Delfin: Dieser Schwimmstil gehört zu den anspruchsvollsten und kostet enorm viel Kraft, was vielen Startern anzusehen war.

23 Mannschaften waren angetreten, „das ist wirklich sehr gut“, freute sich Organisator Hans-Jürgen Lachmann über diese rekordverdächtige Resonanz beim Kreiswettbewerb.Im zehn Teams starken Feld der Drittklässler gab es ein Herzschlagfinale zwischen dem ersten Team der Rosa-Luxemburg-Schule und den Schwimmern der Grundschule aus Lindow. Nur ein Wimpernschlag, gerade einmal vier Zehntelsekunden, trennte diese beiden Teams beim Anschlag an den Beckenrand. Erst als Lindows Sportlehrerin Edda Mühlenberg die Arme in die Höhe riss, wussten auch die Eltern am gegenüberliegenden Beckenrand, welche Kinder schneller waren – Lindow hatte die Goldmedaille in diesem Brustschwimm-Staffelwettbewerb geholt. „Nächstes Mal drehen wir denen das Wasser ab und dann haben sie keine Seen mehr zum trainieren“, scherzte ein Fan der knapp am ersten Platz gescheiterten Rosa-Luxemburg-Schüler. Über das ganze Gesicht hingegen strahlte Edda Mühlenberg, die bei der Siegerehrung ihre Kamera zückte. Mit diesem Erfolg hatte sie nicht gerechnet. „Wir haben ein Schwimmlager hinter uns, nach dem ich mir die schnellsten Schüler rausgepickt habe. Heute haben wir dann in unserer Turnhalle noch Trockentraining gemacht, also wie die Wende laufen muss und der Wechsel. Die Kinder haben wirklich gekämpft wie verrückt. Das war fantastisch“, schwärmte sie.„Was für eine Aufregung“, waren die durchgeschwitzten Footballer Hagen Kunow und Marco Wendt begeistert von der Atmosphäre. Sie hatten eine Stunde lang am Beckenrand ausgeharrt, um ihre Töchter Donna Gröschel (dritte Klasse Rosa-Luxemburg-Schule) sowie Lea Kunow (vierte Klasse Rosa-Luxemburg-Schule) und deren Teams anzufeuern. Obwohl Lea in ihrem Vorlauf alles gab und als Schlussschwimmerin sogar vom vierten auf den ersten Platz schwamm, reichte es für ihr Team nicht zu einem Podestplatz, denn eine Bildungseinrichtung dominierte diesen Wettkampf. Auf Platz eins, zwei und drei landeten jeweils Kinder der Neuruppiner Montessori-Schule. Das Team zwei war es, das sich über Gold freute. „Wir schwimmen alle in unserer Freizeit beim MSV oder beim DRK und haben immer, auch schon im Vorlauf, die Nase vorn gehabt“, erklärten Arthur, Johann, Marie und Tabea aufgeregt, obwohl Tabea beteuerte: „Wir sind von Natur aus ruhig und locker.“Im Anschluss standen ab 16 Uhr 34 Kinder beim Schwimmwettbewerb des MSV Neuruppin für Junioren ab 13Jahre auf den Startblöcken. Im Lagen-Schwimmen machte die Wittstockerin Michelle Tiede die beste Figur. Mit ihren 1:25,00 Minuten im Delfin-, Rücken-, Brust- und Freistil-Schwimmen war sie sogar schneller als die älteren Jungen.

 

 

 

Ruppiner Anzeiger. 10.05.2011

 

Rom mal auf die Schnelle erbaut

Lindower Grundschüler gestalten zur Europa-Woche Mythen und Sehenswürdigkeiten von Hauptstädten

 

Lindow - Möge es doch überall solch einen „Mund der Wahrheit“ geben: Derjenige, der die Hand reinsteckt und ein Verbrechen auf seinem Gewissen hat, dem wird sie abgebissen. So sagt es jedenfalls die Legende. Von Christian Schönberg


Den "Mund der Wahrheit" - oder: bocca della veritá, wie die Italiener sagen - gibt es in Rom. Er gehört zu einem antiken Relief, das man noch heute an einem Platz dort bewundern kann. "Ich fand die geschichte einfach spannend", erzählt Anna Hoff. Ihre Tante hatte ihr davon erzählt. und als Geografielehrer Dieter Butschkau die Schüler aufforderte, sich im Rahmen der Europawoche mit Hauptstädten zu befassen und dazu etwas zu gestalten, war für sie und ihre Mitschülerin Lisa-Marie Paul klar: bocca della veritá - das machen wir.

Ihre grau marmorierte Salzteig-Plastik gehört zu vielen Exponaten, die die Zehn- bis Elfjährigen außerhalb des Unterrichts hergestellt haben. "Die Schüler sollten die Vielfalt und Schönheit der europäischen Hauptstädte darstellen", benennt Butschkau das Ziel dieser außerunterrichtlichen Aktion. Rom beispielsweise hat da noch seinen Gründungsmythos zu bieten: Das Brüderpaar Romulus und Remus, die später die Stadt erbauten, sind laut Legende als Säuglinge nach von einer Wölfin genährt worden. „Das war das erste, was mir bei der Aufgabe in den Sinn gekommen ist – ich wollte es unbedingt machen“, sagte Charlotte Göbel. Mittels eines Drahtgestells formte sie die Figur vor. Salzteig war dann auch ihr Hauptmaterial.

Und weil Rom noch ein Collosseum zu bieten hat, gibt es das auch auf dem Ausstellungstisch: Timon Bartel hat Pappmascheee dafür genommen. Aber auch Paris war dabei. Der Eifelturm ist ein begehrtes Objekt aller Bastler gewesen, wie man feststellen konnte. Außerdem gab es den Berliner Fernsehturm - dre von Richard Reuter und Lars Balk überragt sogar alle anderen Plastiken. "Die Spontanität und Ideenvielfalt haben mich überrascht", freut sich Butschkau. Die einzelnen Stücke sind auch schon bei den jüngeren Klassen gut angekommen, die neugierig einen Blick in die Aula geworfen haben. Zwar sollen die Kunstfertigen ihre Bastel- udn Sammelarbeiten wieder mit nach Hause nehmen können. "Aber vielleicht stellen wir sie am Tag der offenen Tür oder zum Schulanfang noch einmal aus."

 

=> Fotos dazu sind unter Schnappschüsse zu sehen.

 

Ruppiner Anzeiger vom 20.04.2011

 

Rekorde zum Abschied

Erst der Cross dann ab in die Ferien

 

Wenn das mal kein Ostergeschenk ist, was gestern das Lehrerkollektiv der Drei-Seen-Schule Lindow von seinen Schülern erhielt. Beim Frühjahrscross fielen drei Rekorde. Fünftklässler Maximilian Haupt sowie Johanna Grigo und Tom Pahl aus der sechsten Klassen stellten beide idealen Laufbedingungen neue Bestmarken auf. Für die beiden Älteren war der gestrige Cross der letzte, weil sie im Sommer eine neue Schule besuchen müssen. Tom Pahl zog gewohnt sicher ein souveränes Rennen auf den zwei Schleifen. Hinter ihm entbrannte jedoch ein packendes Duell. Am letzten Anstieg kam Marc-Herrmann Friedrici ins Stolpern. Er verlor damit den Kontakt zu Johannes Kühn. Damit gingen alle Medaillen an die Fußballer. Selbst Rang vier und sechs blieb bei den Kickern: Christopher Jake Krüger bzw. Leon Otto. Der Sieger hatte allen Grund zum Strahlen. Denn bei seinen zwölf Starts  der traditionellen Crossläufer gewann der Kelleraner zwölfmal. Tom Pahl zählt auch bei außerschulischen Läufen inzwischen zum Inventar. Auch Johanna Grigo ist auf den Strecken in Alt Ruppin oder Neuruppin zu Hause. Sie krönte ihre Schulzeit mit dem elften Sieg beim Cross.

Einmal musste die Strubenseerin wegen Krankheit auf Start verzichten. Nicht nur Urkunden und Medaillen überreichte Nicole Schulz vom Förderverein der Schule im Anschluss an die Erst- bis Drittplazierten. Ihr Verein unterstützt schon seit Jahren die sportlichen Wettkämpfe. Gestern hatte sie erneut Pokale dabei. Den ersten Kontakt zur Schule stellten gestern die ältesten Besucher der Lindower Kita her. Im Rahmen des Bambini-Laufes eröffneten acht Mädchen und neun Jungen den Frühjahrscross – allerdings nur auf der Hälfte der Distanz.

Bambini:  1.Lucie Hoppe, 2.Lea Lawrenz, 3.Laura Dahse, Annabelle Schroeter, Elisa Nicole Schulz, Samantha Reppenhagen, Caitline Brauer, Emily Lange

1.Julian Ploch, 2.Tom Cornelius, 3.David Krick, Ryan Bahnemann, Emil Börst, Steven Bretzke, Jonas Schaeffer, Phillip Wolff, Lennert-Louis Stern

 

1.Klasse:   1.Sophie Elbrandt, 2. Isabelle Heim, 3.Mira Holt-Grieb

                1.Paul Groche, 2.Erik Hohlfeld, 3.Nico Wenzel

 

2.Klasse:   1.Mileen Dahse, 2.Pauline Schubach, 3.Caroline Gehrmann

                1.Hannes Röper, 2.Marvin Franke, 3.Fabian Körk

 

3.Klasse:   1.Laura Harbach, 2.Isabell Kliemann, 3. Lena Plath

                1.Leon Koch, 2.Lorenz Groche, 3.Vincent Schulz

 

4.Klasse:   1.Lara Oehlschläger, 2.Sophie Hohlfeld, 3.Hannah Fielitz

                1.Dominik Otto, 2.Hendrik Haak, 3.NIc Zech

 

5.Klasse:   1.Charlotte Göbel, 2.Sarah Johr, 3.Sophia Gemkow

                1.Maximilian Haupt, 2.Nico Rensch, 3.Richard Schulze

 

6.Klasse:   1.Johanna Grigo,2.Clarissa Kliemann, 3.Jacqueline Wolff

                1.Tom Pahl, 2.Johannes Kühn, 3.Marc-Herrmann Friedrici

 

 

Ruppiner Anzeiger vom 13.01.2011

 

Mit neuen Stempeln

Name Drei-Seen-Schule wird ab 1.Februar gelten


Lindow (crs) - Neues Jahr, neuer Name: Zu Beginn des nächsten Monats soll es ganz amtlich vollzogen sein, dass die Lindower Grundschule sich nach den drei Seen der Stadt benennt. Wie der mehrheitlich gefällte Beschluss des Amtsausschusses bei dessen letzter Sitzung im vorigen Jahr lautete, wird sie also künftig offiziell als Drei-Seen-Schule firmieren.

Dass es erst zum 1. Februar, dem zweiten Winterferientag, konsequent vollzogen werden kann, liegt unter anderem daran, dass die Veränderung formell erstmal greifen muss. Neue Briefköpfe und Stempel müssen erstmal her und die Korrespondenzpartner müssen unterrichtet werden. Auch für die eigene Verwaltung ist einiges zu ändern. So laufen die Mails immer noch unter dem Namen "Grundschule August Fischer" ein.

Bislang trug sie den Namen jenes kommunistischen Arbeiterführers, nach dem überdies eine Straße der Stadt benannt ist. Aber für die Schule war er nicht mehr zeitgemäß, hatte die Schulkonferenz befunden.

Einen offiziellen Festakt zum neuen Namen soll es aber erst zu Beginn des neuen Schuljahrs geben, sagt Schulleiterin Marina Makowiak. Derzeit werden aber schon die Kinder über den neuen Schulnamen informiert. Sie werden am Ende des Schuljahres auch erstmals Zeugnisse unter dem neuen Schulnamen erhalten.

Ein ganz neues Feld wird ohnehin nicht betreten. Der Name "August Fischer" galt offiziell schon lange nicht mehr. Ende vorigen Jahres hat sich die Schulkonferenz für eine Umbenennung entschieden.

So heißt auch die Website www.grundschule-lindow.de. Dieser Name soll für den schuleigenen Internet-auftritt weiterhin beibehalten bleiben, so Makowiak.

 

Ruppiner Anzeiger vom 02.12.2010

 

Neue alte Siegerin

Lindow (zig) – Während es draußen bitterkalt war und es heftig schneite, ging es drinnen heiß her: Am Donnerstag fand der Vorlesewettbewerb an der Drei-Seen-Schule in Lindow statt. 18 Schüler und Schülerinnen verglichen dabei ihre Lese-Fähigkeiten.

 

Jeweils zwei Teilnehmer waren zuvor in den einzelnen Klassen ermittelt worden. Diese traten gestern gegeneinander an. Jeder der Vorleser konnte ein selbst gewähltes Buch mitbringen. Nach einer kurzen Vorstellung des Schmökers sowie des Autors galt es dann, die vierköpfige Jury vom eigenen Talent zu überzeugen.

Lesefluss, Lautstärke und Betonung wurden von den Juroren bewertet. Mit Renate Bratschedl und Regina Bachmann waren zwei davon ehemalige Lehrerinnen. Hinzu kamen noch Nicole Schulz, Vorsitzende der Elternvertretung, und Christoph Schubach. Letzterer wollte eigentlich nur seiner Tochter beim Lesen zuhören, sprang dann aber kurzfristig ein. Darin sah Bratschedl auch einen Vorteil: „Es ist schön, dass ein Elternteil mit dabei ist. Denn wir als ehemalige Lehrer bewerten die Kinder vielleicht doch ein wenig anders“. Nachdem alle Schüler und Schülerinnen ihren Part absolviert hatten, gab es erst einmal eine zehnminütige Verschnaufpause für die Kleinen.

Den dritten Platz belegte schließlich Anna Hoff, den zweiten Jasmin Dauer und den ersten Platz sicherte sich Johanna Grigo. „Es war ein schwieriges Buch“, gestand Johanna nach der Verkündung. Nach der Verleihung der Urkunden für die drei Finalistinnen gab es noch ein T-Shirt mit dem Aufdruck Champion. Dann aber wurde der Schnee draußen wieder wichtiger und die Kinder machten sich schleunigst auf den Weg ins Getümmel.